Legende: rote Linie - Angeln verboten - Laichbereich Bachneunauge

grüne Linie: deutsches Ufer - Angeln erlaubt mit Jahreskarte BFV Wegscheid

blaue Linie: österreichisches Ufer - Angeln nur erlaubt mit Jahreskarte BFV Wegscheid plus österreichischer Lizenz, die bekommt ihr hier: Link zur österr. Lizenz

 Hier der Link zur Detailkarte im Bayernatlas:

 Michl

Ihr könnt in die Karte hineinzoomen; wenn ihr auf Elemente wie Linien klickt, gibt es meist noch Zusatzinfo´s

 

Der erste Abschnitt Michl 1 ist komplett deutsch und endet beim Einfluss des südl. Gegenbachs in den großen Michelbach. Hier beginnt die Michl 2.

Bei der Michl 2 ist das linke Ufer österreichisches Staatsgebiet. Die Michl 2 endet beim Einfluss des Finsterbaches.

Im kompletten südl. Gegenbach und im Finsterbach darf mit unserer Jahreskarte auch gefischt werden, wobei das rechte Ufer des Finsterbaches ebenfalls österreichisch ist und du somit zusätzlich die österreichische Lizenz benötigst.

Beachtet bitte, dass vom österreichischen Ufer aus auch die österr. Bedingungen gelten; so ist vom österr. Ufer aus die Bachforelle z. B. ab dem 15.09 geschont usw.

 

Streifen der einheimischen Bachforellen zum Erhalt des Stamms.

Video von einem jungen Biber im Wehr vor dem Grenzübergang.

 

Karte Download/Druck

 

Der Fischereiverein Wegscheid ist ganz besonders stolz, einen Teil des Michelbachs über eine gesamte Wegstrecke von ca. zehn Kilometern hegen und pflegen zu dürfen. Er entspringt am Dreisesselberg, fast an der Grenze zum benachbarten Böhmen und durchfließt eine typische Mittelgebirgslandschaft, deren Schönheit in so mancher Naturschilderung Adalbert Stifters verewigt wurde. Das sauerstoffreiche, klare, sehr sichtige Wasser bietet ideale Lebensbedingungen für Bachforellen, Saiblinge, Rutten, Bachneunaugen, Edelkrebse und einer Vielzahl von Fischnährtieren.

Der untere Bereich der Strecke ist, bei einer Breite von bis zu sechs Metern, geprägt durch weite Mäander, tiefe Gumpen und ruhig fließende Flussabschnitte. Hier kann der Fliegenfischer den gut abgewachsenen Äschen nachstellen. Leider dezimierte der wieder in großen Populationen eingebürgerte Fischotter die Äschenbestände sehr stark. Zwischen Mündung Gegenbach und Finsterbach bildet die Große Michel die Grenze zu Österreich. Dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der oberösterreichischen Landesbehörde und des Abtes von Stift Aigen-Schlägl konnte der österreichische Uferabschnitt angepachtet werden.

Nach Ende der Strecke wird aus dem Michelbach die Große Mühl. Diese nimmt ihren Lauf durch das Mühlviertel und mündet nördlich von Aschach in die Donau.